Nährstoffmangel und Überdosierung bei Cannabis erkennen

Die unteren Blätter werden gelb, oder die Triebspitze kräuselt sich. Viele Grower vermuten dann einen Nährstoffmangel, also zu wenig von den Mineralstoffen, die die Pflanze aus Dünger und Wasser aufnimmt, und greifen sofort zur Düngerflasche. Wer zuerst Ort, Muster und Verlauf liest, grenzt die Ursache schneller ein. Dieser Text beschreibt den Leseweg und die Bilder von sechs Spurennährstoffen, die die Pflanze in winzigen Mengen braucht. Den Schluss bilden Salzschäden und Bilder, die einem Mangel nur gleichen.

Wie lese ich eine Pflanze mit verfärbten Blättern?

Man fragt zuerst, wo das Bild sitzt, dann nach seinem Muster und zuletzt nach seiner Ausbreitung. Der Startort eines Mangels hängt daran, wie beweglich der Nährstoff in der Pflanze ist, und die ganze Zuordnung steht im Artikel zu den Nährstoffen und ihrer Funktion. Zum Ort gehört auch der Blatttyp, also ob es die Fächerblätter trifft, die großen gefingerten Blätter an Stamm und Ästen, oder die kleinen Sugar Leaves in den Blütenständen. Die einzelnen Finger eines Fächerblatts heißen Teilblätter. Unter einem Netz sieht man die untersten Blätter kaum, und dann beurteilt man die älteren Blätter an den Hauptästen.

Schäden ohne Erreger, etwa durch Nährstoffe oder Klima, treffen viele Pflanzen im gleichen Muster und am gleichen Blattalter, und sie entstehen schnell. Krankheiten verteilen sich dagegen unregelmäßig und bauen sich langsam auf. In den Mangelversuchen vergingen im Wachstum fünf bis neun Wochen bis zum ersten Zeichen, in der Blüte drei bis vier. Junge, gesunde Wurzeln sind klar bis durchscheinend, während hellbraune oder braune Wurzeln geschädigt sein können. Ältere Wurzeln werden aber auch von Natur aus bräunlich, weil sie verholzen.

MusterSo sieht es aus
ChloroseVergilbung, bei der das ganze Blatt gleichmäßig von Hellgrün nach Gelb aufhellt.
InterkostalchloroseGelb zwischen grünen Adern, als feines Netz, als breite Bänder oder als grünes Gerippe.
RandvergilbungEin gelber, später brauner Rand wandert nach innen. Bei Kaliummangel beginnt er an den Sägezähnen.
FleckenHelle Pünktchen oder olivgrüne nasse Flecken oder braune Flecken mit gelbem Hof.
SprenkelBronzefarbene oder lilaschwarze Pünktchen, oft auf älteren Blättern.
NekroseAbgestorbenes, braunes Gewebe.
VerformungJunge Blätter wachsen verdreht, schmal, eingerollt oder schüsselförmig, und Triebspitzen sterben ab.
  • Den Ort notieren: unten, Mitte oder Triebspitze, Fächerblatt oder Sugar Leaf.
  • Junge Wurzelspitzen ansehen, nicht die alten Wurzeln am Stamm.
  • Das Muster in der Tabelle suchen.
  • Zählen, wie viele Pflanzen betroffen sind und ob es dasselbe Blattalter trifft.
  • Ein Foto machen und einige Tage später am selben Blatt vergleichen.
  • Stark vergilbte oder braune Blätter abschreiben und den Erfolg jeder Änderung am neuen Austrieb ablesen.

Ist es zu wenig, zu viel oder blockiert?

Ein Überschuss zeigt sich an Cannabis häufiger als Mangel eines anderen Nährstoffs denn als eigenes Bild; zu viel Kalium erscheint etwa als Magnesium- oder Calciummangel. Eigene Bilder sind für acht Fälle beschrieben, nämlich für Stickstoff und Ammonium, Magnesium und Zink, Kupfer, Bor und Mangan sowie für zu viel Salz. Die meisten beginnen an Spitzen und Rändern älterer Blätter; Salze und Bor reichern sich mit dem Wasserstrom in den älteren Blättern an. Ammonium beginnt dagegen an den Triebspitzen. Steckt der Nährstoff im Dünger und fehlt der Pflanze trotzdem, liegt oft eine Blockade vor. Neben der Farbe helfen Form und Oberfläche des Blatts bei der Zuordnung.

Form und BlattgefühlHinweis auf
Dunkelgrün und glänzend, Blätter nach unten gekrümmtZu hohe Düngung
Junge Blätter nach unten gekrümmt und schüsselförmig, entlang der Mittelrippe hellZu hoher Leitwert; die Mittelrippe ist die Hauptader des Teilblatts.
Gekräuselte Triebspitzen mit braunem Rand, dazu AufhellungZu viel Ammonium
Junge Blätter dick, spröde und verdrehtBormangel
Ränder älterer Blätter trocken, braun und brüchigSpät bei hohem Leitwert, aber auch bei Kaliummangel und Trockenheit.
Spitzen und Ränder trocknen ausAn anderen Pflanzen Chlorid oder Bor im Überschuss
Weiche, saftige Neutriebe und schwache StängelViel Stickstoff, beschrieben an Ackerkulturen
Dicke, ledrige BlätterAmmoniumvergiftung, beschrieben an Topfchrysanthemen

Wie zeigen sich Mangan, Zink und Kupfer?

Ein Mangel an Mangan, Zink oder Kupfer trifft zuerst jüngere Blätter, ein Überschuss dagegen meist ältere. Alle drei bleiben dort, wo die Pflanze sie eingebaut hat. Manganmangel ähnelt Magnesiummangel, der aber an alten Blättern beginnt. Blattwerte aus der Laboranalyse stehen in mg/kg, also in Milligramm je Kilogramm getrocknetes Blatt. Werte für die Gießlösung stehen in mg/L, also in Milligramm je Liter, und meinen dasselbe wie ppm.

Im Überschuss drücken Mangan, Zink und Kupfer die Eisenaufnahme, sodass am Neuaustrieb ein Eisenmangel dazukommt. An Ackerkulturen tritt Zinkmangel am häufigsten bei Phosphorüberschuss auf, an Cannabis ist das nicht entschieden. Nach Deutung der Autoren geht ein Teil der Zinkzeichen im Blüteversuch auf viel Phosphor im Blatt zurück. Die NC-State-Gruppe nennt für Mangan in der Blüte 0,5 bis 0,88 ppm, für Zink 0,05 bis 0,2 ppm und für Kupfer 0,1 bis 0,18 ppm. In einer Versuchsreihe mit abgestuften Zinkmengen war 0,35 mg/L optimal, und bei 0,05 mg/L sank dort die Blütenmasse. Der Zink-Richtwert liegt also unter diesem Optimum.

An Geranien führt eine Mangangabe unter pH 5,5 leicht zur Vergiftung. Ein Chelat hält ein Metall in Lösung, und Eisenchelat mildert eine Manganvergiftung, weil Eisen das Mangan verdrängt. In Hydrokultur, also beim Anbau ohne Erde mit den Wurzeln in Nährlösung, lag die Schadgrenze für Kupfer bei Salat und Tomate etwa hundertmal niedriger als in Torf.

Störung und StadiumBild
Manganmangel, erstes ZeichenObere und mittlere Blätter vergilben leuchtend gelb und netzartig zwischen den Adern, beginnend an der Mittelrippe.
Manganmangel, fortgeschrittenDas Netz breitet sich zum Rand aus, Adern und Rand bleiben dunkler grün.
Manganmangel, spätKleine hellbraune Stellen zwischen den Adern, wie weiße oder bronzefarbene Einstiche.
Manganmangel, BlüteIm Blüteversuch kein Zeichen und kein Verlust an Blütenmasse.
Manganmangel, BlattwertBeim ersten Zeichen 7,56 mg/kg statt 29,40 mg/kg.
Zu viel ManganUntere Blätter vergilben ab Spitze und Rand nach innen. Dann sterben die Ränder ab, und Blätter fallen.
Zu viel Mangan, BlattwertDie zehnfache Gabe hob ihn auf 47,88 mg/kg, also in den üblichen Bereich von 41 bis 93 mg/kg.
Zu viel Mangan, andere KulturenSchwarzbraune oder rote Punkte auf älteren Blättern.
Zinkmangel, erstes ZeichenNeuere Blätter vergilben am Rand entlang der Zähne. An der Hanfsorte Finola erschienen blasse bis weiße Bänder.
Zinkmangel, fortgeschrittenUnregelmäßige hellbraune Flecken. Neue Blätter bleiben dünn, schmal und riemenförmig.
Zinkmangel, spätNeue Blätter können ganz weiß sein, und die Pflanze bleibt kürzer mit dünnerem Stamm.
Zinkmangel, BlüteJunge Blätter vergilben fleckig. Die Blütenmasse sinkt, die Wurzeln bleiben unverändert.
Zinkmangel, BlattwertBeim ersten Zeichen 10,7 mg/kg statt 25,33 mg/kg.
Zu viel ZinkBei 4 mg/L starben die Blattspitzen ab. Wurzeln und Ertrag blieben unverändert, die Wirkstoffe sanken.
Zu viel Zink, andere KulturenKleinere dunkelgrüne Blätter mit Vergilbung.
Kupfermangel, erstes ZeichenSehr spät, im Versuch nach neun Wochen. Neue Blätter sind verzerrt, ihr Ansatz schmal und leicht gelb.
Kupfermangel an FinolaJunge Blätter werden dunkel blaugrün und welken.
Kupfermangel, fortgeschrittenVom Rand her vergilbt es fein zwischen den Adern, und der Rand biegt sich nach innen und unten.
Kupfermangel, spätDer Neuaustrieb wird schlaff und hängt. Faserhanf kann umknicken.
Kupfermangel, BlattwertBeim ersten Zeichen 1,41 mg/kg statt 4,65 mg/kg.
Zu viel KupferJunger Hanf vergilbte bei 20 µmol/L Kupfer, die Vergleichslösung hatte 0,2 µmol/L. Der Spross wuchs 58 % weniger.
Zu viel Kupfer, TomateIn Hydrokultur bildeten sich schon bei 8 µmol/L kurze braune Wurzeln.
  • Den pH-Wert messen, der angibt, wie sauer die Lösung oder das Substrat ist, also das Material im Topf.
  • Bei Zinkmangel den Phosphor im Dünger prüfen, bei Kupfermangel zusätzlich das Zink.
  • Erst dann das fehlende Element geben, am besten als Chelat.
  • Zink nicht an der Untergrenze von 0,05 ppm dosieren.
  • Bei saurem Substrat Mangan vorsichtig dosieren.
  • Bei Manganüberschuss den pH anheben, durchspülen und Eisenchelat geben.
  • Bei Zink- oder Kupferüberschuss Dünger und Gießwasser prüfen und die Gabe senken.
  • Am Neuaustrieb kontrollieren, ob die neuen Blätter ohne Zeichen nachwachsen.

Wie zeigen sich Molybdän, Chlor und Nickel?

Für Molybdän, Chlor und Nickel gibt es an Cannabis kaum Bilder, und die meisten stammen von der Hanfsorte Finola oder von anderen Pflanzen. Ohne Molybdän blieb Cannabis im Wachstumsversuch neun Wochen lang ohne Zeichen, während der Blattgehalt um 96 % sank, von 1,46 auf 0,06 mg/kg. Weihnachtssterne vertrugen bis 60 ppm Molybdän ohne Schaden, einige Kulturen reagieren dagegen schon über 0,5 ppm. Chlor nimmt die Pflanze als Chlorid auf, und an Frauenmantel mit 240 ppm Chlorid im Gießwasser waren die Ränder älterer Blätter braun und knusprig. Bei Zierpflanzen steigt das Risiko ab etwa 110 ppm Chlorid im Gießwasser.

Nickel braucht die Pflanze, um Harnstoff zu spalten; fehlt es, sammelt sich Harnstoff an und tötet die Blattspitzen. Zu Nickel an Cannabis gibt es einen Versuch mit einer Mischung aus Blei, Cobalt, Cadmium und Nickel. Dort vergilbten die Blätter, auch an den Blüten, aber das Wachstum litt nicht. Welchen Anteil das Nickel daran hatte, lässt sich nicht trennen. An anderen Pflanzen reagiert die Wurzel empfindlicher als der Spross.

StörungBild
Molybdänmangel an FinolaWie Stickstoffmangel zuerst an älteren Blättern, dann an jüngeren. Dazu Randbrand und gewölbte oder gerollte Blätter.
Molybdänmangel an Finola, späterFlecken brechen durch.
Molybdänmangel an WeihnachtssternenDie Ränder gerade ausgewachsener Blätter in der Mitte vergilben, später werden sie weiß und verbrennen.
Zu viel MolybdänAn Cannabis nicht beschrieben. Feldkulturen bleiben klein, mit gelbbraunen Blättern.
Chlormangel an FinolaSchlaffe Triebspitzen und gelbe und braune Flecken, dazu gewölbte junge Blätter und Bronzefärbung.
Zu viel ChloridDie äußerste Blattspitze stirbt zuerst. Der Schaden wandert am Rand zurück, Blätter fallen früh.
Nickelmangel an anderen PflanzenDie Blattspitzen sterben ab.
Zu viel Nickel an anderen PflanzenVergilbung zwischen den Adern, oft mit Eisenmangel.
Zu viel Nickel, WurzelDie Hauptwurzel bleibt kurz, und das Wurzelsystem wird gedrungen. Die Wurzelspitzen werden braun.
  • Bei Verdacht auf Molybdänmangel den pH über 5,5 halten.
  • Molybdän nach dem Richtwert der NC-State-Gruppe mit 0,075 bis 0,1 ppm geben.
  • Molybdänmangel mit einer Blattanalyse bestätigen, nicht am Bild allein.
  • Bei braunen, knusprigen Rändern älterer Blätter das Gießwasser auf Chlorid untersuchen lassen.
  • Bei zu viel Chlorid mit etwa dem anderthalbfachen Topfvolumen klarem Wasser durchspülen.
  • Bei Verdacht auf Nickel oder andere Schwermetalle Dünger, Zusätze und Wasser analysieren lassen.

Woran erkenne ich zu viel Salz im Wurzelraum?

Zu viel Salz zeigt sich zugleich an den unteren Blättern und an den sich entfaltenden Triebspitzen. Der Leitwert, kurz EC, misst alle gelösten Salze zusammen, auch die Nährsalze des Düngers, und steigt er zu hoch, bekommt die Wurzel schlechter Wasser. Trinkt die Pflanze im Anstau von unten aus einer Schale, sitzt der Wurzelschaden im oberen Drittel des Ballens. Kaliummangel geht langsamer vom gelben Rand in braunes Gewebe über, und Trockenstress zeigt den Randbrand meist erst nach dem nächsten Gießen.

Die Einheit mmol/L gibt an, wie viel Stoff in einem Liter gelöst ist, und ab 5 mmol/L Natriumchlorid vergilbten nach sechs Blütewochen Spitzen und Ränder. Das sind rechnerisch etwa 290 mg/L Kochsalz. In Hydrokultur waren bei 20 und 40 mmol/L am Ende Blätter und Blüten ganz abgestorben. An jungem Hanf vergilbten die Blattränder bei 0,2 und 0,3 mol/L und starben ab. An anderen Kulturen beginnt Natriumschaden am Außenrand älterer Blätter und wandert zwischen den Adern nach innen, Chloridschaden beginnt dagegen an der äußersten Spitze.

StadiumBild bei zu hohem Leitwert
Erstes ZeichenNeue Blätter krümmen sich nach unten und wölben sich wie eine Schüssel, entlang der Mittelrippe hellt es auf.
Erstes Zeichen, junge BlätterSie werden hellgrün mit braunem Rand. Kürbisgewächse wirken anfangs dunkelgrün.
FortgeschrittenDie Blätter welken, rollen sich und verformen sich stark. Zwischen den Adern vergilbt es.
Fortgeschritten, untere BlätterEin gleichmäßiger brauner Rand läuft rund um das Blatt und wandert zur Mittelrippe.
SpätDie Ränder älterer Blätter werden welk, spröde und braun, bis zuletzt ein grüner Streifen an der Mittelrippe bleibt.
Ganz spätDie Teilblätter sterben ab, und die Triebspitze stirbt.
WurzelnBeim Gießen von oben leiden die Wurzeln unten im Topf am stärksten. Auf dem Substrat kann sich eine Salzkruste bilden.
  • Den Leitwert im Sickerwasser messen, also im Wasser, das unten aus dem Topf läuft, und mit dem Zielbereich des Mediums vergleichen.
  • Die Wurzeln unten und oben im Ballen ansehen.
  • Die Düngermenge senken.
  • Bei sehr hohem Leitwert zweimal hintereinander mit klarem Wasser durchspülen.
  • Das Gießwasser auf Natrium prüfen, mit den Grenzen aus dem Artikel zum Berechnen der Nährlösung.
  • Am Neuaustrieb ablesen, ob die Ursache behoben ist. Die verbrannten Ränder bleiben.

Was sieht aus wie ein Nährstoffproblem und ist keins?

Schädlinge und Pilze erzeugen Bilder, die einem Mangel gleichen, und dasselbe gilt für Wasser, Klima und Spritzmittel. Dauernasses Substrat löst zudem echte Mängel aus, besonders Eisenmangel. Gegen Ende der Blüte vergilben die ältesten Fächerblätter auch bei voller Versorgung, und das ist kein Mangel. Wie man diese Alterung vom Mangel trennt, steht im Artikel zur Blattseneszenz.

UrsacheWoran man sie erkennt
Zu nassWeiche gelbe Blätter fallen, alte wie junge. Der Topf ist schwer, die Wurzeln matschig braun bis schwarz.
Zu trockenZuerst trocknen die Blattränder, ältere Blätter fallen. Die Wurzeln sind dünn.
HitzeBlätter rollen sich ein und verbrennen.
Hohe LuftfeuchteWassertropfen an den Blatträndern, verbrannte Spitzen und Blattfäule.
SpinnmilbenViele kleine gelbe Punkte, später bronzefarben. Die Tiere sitzen auf der Blattunterseite.
ThripseWeiße Flecken oder silbrige Narben mit winzigen dunklen Kotpunkten. Junge Blätter verformen sich.
HanfrostmilbeRänder rollen sich ein, das Gewebe wird matt bronze bis rostig. Die Tiere messen 0,11 bis 0,21 mm.
Hanfrostmilbe, VerwechslungMit bloßem Auge nicht zu sehen. Der Schaden wird ausdrücklich mit Nährstoffmangel verwechselt.
WeichhautmilbenJunge Blätter und Blütenknospen verformen sich und werden hart. Zu sehen erst ab zehnfacher Lupe.
SeptoriaBraune Flecken bis etwa 6 mm mit gelbem Hof, zuerst an feuchten inneren Blättern.
Septoria, späterDie Mitten werden grau, mit winzigen schwarzen Punkten, den Fruchtkörpern des Pilzes.
Echter MehltauWeiße, pudrige Flecken auf den Blättern.
WurzelfäuleBraune Wurzeln durch Fusarium-Pilze oder Pythium, einen Wasserschimmel. Oben kann sich Eisenmangel zeigen.
Wurzelfäule, PflanzeDie Pflanzen bleiben gestaucht und vergilben.
HerbizideMittel mit Wuchsstoffwirkung verdrehen und rollen Blätter und Stiele schon in winzigen Mengen.
  • Den Topf vor dem Gießen anheben und zu nasses Substrat abtrocknen lassen.
  • Blattunterseiten mit einer mindestens zehnfach vergrößernden Lupe absuchen.
  • Wurzeln aus dem Topf ziehen und ihre Farbe prüfen.
  • Temperatur und Luftfeuchte messen, bevor man den Dünger ändert.
  • Klären, ob in der Nähe Unkrautmittel gespritzt wurden.

Quellen